„Windpark im Bernhorn“ in Vörden (vorher)

7 thoughts on “„Windpark im Bernhorn“ in Vörden (vorher)


  1. Ich finde ja der Seite fehlt noch die Rubrik „Leserbriefe“, wo die vergangenen NOZ-Leserbrief-Beiträge „abfotogrfiert“ mit hinterlegt werden …


    1. Okay, gute Anregung. Allerdings bastele ich nur noch sporadisch an der Seite, wie meine Reaktionszeit auch zeigt. Die Klageverfahren und der Ärger mit Behörden sind unglaublich zeitaufwendig.


  2. Schöne Täuschung, Fotos sind aus dem Großen Moor in der Nähe des Bernhorns. 500 m bis 2 km entfernt!
    Mir scheint Herr Krabbe kennt sich örtlich und ornitologisch örtlich nicht aus, wie wir hier seit Jahrhunderten lebenden Menschen unsere Örtlichkeit kennen?
    Wir besitzen hier Wald und Land bis ins Große Moor, wir akzeptieren den Torfabbau, aber wir stellen etwas höhere Regeln zum Weiterabbau von Torf, als Sie.
    Geschichtlich ist der Bernhorn ein Geschenk des Bischofs aus Osnabrück, der zuvor Jagdgebiet war, also haupsächlich bewaldet war. Ich sehe nur eine Veränderung bevor wir Windräder zugelassen haben, es gibt nicht mehr die Wiesen und die Bäume für Kühe mit Champions die wir nach der Landarbeit gerne zum Verzehr mit nach Hause genommen haben. Dies war vor 30 Jahren, jetzt holen wir uns diese Flächen mit Hilfe der Windräder zurück.
    Einfach denken – und Wissen nutzen.

    Gruß
    Tom_K


    1. 36 Anlagen in einer Windfarm mit einer Längsausdehnung von rd. 4 km weit über den Bernhorn hinaus sind keine Täuschung, sie stehen da, jeder sieht sie – und manche hören und spüren sie. Die nächste WKA habe ich mit ihrem Rotorüberstrich in 70 Metern auf der Pelle. Das ist nachweislich und ausgeschildert ein krankmachender Gefahrenbereich.


    2. Tom_K, die Windkraftanlagen sind keine Hilfe. Sie sind rechtswidrig errichtet (Verstöße gegen das UVPG), das ist längst gerichtlich so erkannt. Sie führten auch zur illegalen Enteignung und sie kontaminieren die Flächen mit Bisphenol A. Damit können Sie weit mehr als nur Champignons vergessen. Die finanziellen Erträge mögen manche freuen, gehen aber zu Lasten anderer. Unabhängig davon, wie viele Jahrhunderte Sie schon im Moor leben, es hat auch eine ökologische Bedeutung für die Zukunft. Und die ist durch die Anlagen stark gestört. Dem Klima schaden sie sogar. Ihre nette Anregung, ich könnte ja mal einfach denken – und Wissen nutzen greife ich gerne auf. Sie hören sicherlich gelegentlich davon.

      Gruß

      M. Krabbe

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