E-Mail: 4mikra@web.de, windpark-bramsche@gmx.de, Tel.: 0157 344 567 37

Lest das Titelthema des „Cicero“-Magazins 06/16, hier wird die ganze Misere deutlich. Tichys Einblick v. 22.06.16: Kommunalpolitik und Windgeschäft! Tichys Einblick v. 05.07.2016: Lobby,Lobby, Fliewatüüt! www.rolandtichy.de

BÜRGER FÜR WINDKRAFTNUTZUNG MIT AUGENMAß

2014 wurden nur in China mehr Windkraftanlagen erbaut als in Deutschland (nach Megawatt), in Deutschland wurden 10% des weltweiten Windstroms produziert. Deutschland ist auf Platz 3. Fast 40.000 Megawatt 2014, bis 2020 sollen es 76.000 MW sein, so will es die Politik … China (Nr.1), USA (Nr.2), BRD (Nr.3) … Beim Größenvergleich und dem Vergleich der Besiedlung stellen sich bedeutsame Unterschiede schnell heraus, Herr Umweltminister. Von wem erwarten Sie Augenmaß?

16 von fast 40 Türmen stehen in „voller Pracht“! Seht genau hin! Wer werden die Verlierer sein? 12.03.: Nr.1,15.03.: Nr.2, 24.03.: Nr.3, 02.04.: Nr.4, 06.04.: Nr.5, 09.04.: Nr. 6, Nr.7; 15.04.: Nr. 8, Nr. 9; 20.04.: Nr. 10; 23.04.: Nr. 11, 29.04.: Nr. 12, die nächsten 4 im Westen wachsen auch schon: 05.05.: Nr. 13, 15.05.: Nr.14, 25.05.: Nr. 15, 28.05.: Nr. 16, …

Wir werden im ca. fünftgrößten Windpark Deutschlands (onshore/MW) Opfer eines Menschen- und Tierversuchs? NEIN!

Keine Angstmache, keine Polemik und keine platten Animositäten oder Verschwörungsideen – nur berechtigte Bedenken und Gedanken. Etwas Satire vielleicht …

Wenn die Türme aus Asien und die Flügel aus Spanien herangeschafft werden, tausende Tonnen Stahl, per Schiff und mit 3000 Schwertransporten (für 12 WKA), in EIN Fundament 150 Kleinwagen passen, im Naturpark, im Moor, …, haben wir es HIER mit einer menschengemachten UMWELTKATASTROPHE zu tun!

Der Lärm der Anlagen kann sich, entgegen vielen Gefälligkeitsgutachten, auch bei bestimmten Witterungslagen viele Kilometer weit ausbreiten. Der Infraschall kann dann vielleicht nicht gehört, aber im Ort gefühlt werden. Zumindest wirkt er und kann starke gesundheitliche Störungen und Krankheiten nach sich ziehen. Genauso verhält es sich mit den Drehbewegungen und Lichtreflexen der Rotoren und der Befeuerung, sie lösen Stress aus, der den Kortisolspiegel im Blut erhöht, was in zahlreiche ernste Störungen und Krankheiten münden kann. Was hier wirklich stattfindet, ist eine großflächige „Verseuchung“! In Dänemark wurde in Tierställen unter den Anlagen beobachtet, dass die Tiere sich massenweise totgebissen haben und es zu sehr vielen Missbildungen kam. Wir sollen immun sein?

„Schon ´mal beim Ultraschall gewesen – tiefere Organe angucken?“

„Wale kommunizieren über Schall, die finden die WKA in der Nordsee nicht OK!“

„Warum nicht ab und an 1 … 2 Wochen Kopfschmerzen für den guten Zweck, wir bekommen doch sicherlich Gratis-Tabletten im Rathaus – außer Schwangere und Kleinkinder natürlich – und dann können wir dort ja auch gleich die toten Vögel abgeben?“

„Mal sehen, wie gut die Häuser, die im Erdreich übertragenen Vibrationen wirklich abkönnen … und natürlich von Steuergeld vorher ein weiteres wertloses Gutachten erfinden lassen …“

„Großartig: Industrieparks, Windparks, Autoparks, Entsorgungsparks – lauter Parklandschaften – toll! Wozu noch Naturparks? Ich plane jetzt auch einen parkähnlichen Garten und suche dafür noch Metallschrott und Giftmüll.“

Höchste Zeit für einen unüberhörbaren öffentlichen Aufschrei auch bei uns! Sehr viele Bürger empfinden Angst und Ohnmacht, sehen Korruption, systematische Entkoppelung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, äußern sich anonym, wollen „protest-wählen“. Das Gefühl ausgeliefert zu sein verstärkt sich noch, wenn Umweltschutzverbände sagen müssen: „Durch die Vielzahl der Pläne sind wir an unseren Kapazitätsgrenzen, können nicht mehr bei jeder Maßnahme (gemeint waren Bramsche/Vörden) allen finanziellen – und Arbeitsaufwand leisten.“ Die Planer bedrohen bewusst die Existenz der Umweltschutzverbände.  Ratsmitglieder räumen hinter vorgehaltener Hand ein, stimmten sie, ihrer Überzeugung entsprechend, gegen WKA, würden sie keines ihrer anderen Anliegen mehr durchbringen können. Behörden breiten den „Mantel des Schweigens“ über kritische Vorgänge aus. Skandalös! Das zerstört unsere Kultur.


Grundsätzlich ist klar:

Die Energiewende ist notwendig, Windkraft zu nutzen ist sinnvoll.

„Der Bogen ist jedoch bereits überspannt.“


Eine Energiewende ist eine WENDE und kein Ausweich- oder Ablenkungsmanöver in neue höchst umstrittene Technologien. Sie erfordert auch eine Wende im Bewußtsein über den Umgang mit Energie und die Anerkennung und Berücksichtigung von Naturgesetzen und Menschenrechten.

Mit dem übermäßigem Ausbau von Windparks in Naturparks und Mooren beschleunigen wir das Artensterben. Das ist nicht zielführend und nicht nachhaltig oder „enkelgerecht“.

Die Zugvögel müssen bereits um so viele Windparks herumfliegen, dass sie ihre Routen nicht mehr fliegen können und an Erschöpfung sterben. Es wird in Norddeutschland kaum noch Vogelzug geben.

Das Moor hat klimatisch und mikroklimatisch große Bedeutung und wichtige Funktionen, die nicht gestört werden dürfen.

Es fehlt der wissenschaftlich fundierte Nachweis positiver Gesamtökobilanz, der ist auch unmöglich, somit ist öffentliches Interesse nicht stichhaltig zu begründen.

Windstrom ist daher auch nicht grün, sauber oder ethisch und ökologisch in Ordnung. Windparks sparen kaum CO² bzw. sog. „Treibhausgase“ ein. KEINE ENERGIE IST JEMALS ERNEUERBAR. Das ist physikalisch unmöglich (Energieerhaltungssatz). Sonst gäbe es ein Perpetuum mobile. Ein Märchen. Es mangelt uns bislang lediglich an Alternativen. Daher neue Fehler machen?

Verfolgten die Gemeinden und die Stadt tatsächlich das Ziel, „erneuerbare Energie“ zu produzieren, so wie angegeben, wäre dies unrealistisch und folgte lediglich Industriepropaganda, die Terminologie ist nicht unpräzise sondern falsch!

Die Technologie ist allenfalls ein, auf Dauer zum Scheitern verurteilter, Ansatz eine Brückentechnologie zu installieren und das Volk mit blindem Aktivismus zu blenden. ÖKOSTROM existiert leider nicht. Wir sollten uns mehr an das Energiesparen halten.

Kein einziges Atomkraftwerk wird durch Windstrom ersetzt.

Dagegen hat Kohle eine Renaissance. Sie sichert die Grundlast und die Netzstabilität und verschärft das Klimaproblem durch CO²-Ausstoss.

Windkraftanlagen „strahlen“ auch.

Menschen durch die Anlagen in ihrer Lebensführung zu bedrängen und zu schädigen ist falsch. In Dänemark ist der Ausbau der Windparks wegen der hohen gesundheitlichen Risiken gestoppt. DDR, UdSSR, USA, … folterten ihre Staatsfeinde mit Lärm und stroboskopischem Licht (wie Schlagschatten der WKA), weil es als besonders effektiv galt. Armes Deutschland heute.

Windenergie kann nur max. 2 % des deutschen Gesamtenergiebedarfs und max. 12 % des Strombedarfs abdecken, egal in wieviel Haushalten.

Der fortgeschrittene Ausbau führt heute bereits zu Überproduktion, die billig ins Ausland verkauft wird. Das, obwohl die Effizienz der Anlagen gering ist. Die Menge macht es. Wir stellen uns zu.

Dafür sollten wir nicht mit unseren Steuern, unserer Gesundheit und unserer Natur aufkommen müssen!

Dagegen müssen wir jetzt aufstehen und uns wehren!

Beteiligt Euch an der Petition und unterstützt die Bürgerinitiativen aktiv, meldet Euch!

Für Demos oder Menschenketten ist es nie zu spät!

Eine riesige Windfarm zwischen Vörden, Kalkriese, Lappenstuhl, Epe und Rieste würde dramatisch viele Vögel, auch streng geschützte, wahllos töten. Es gibt keine generalisierende Ausnahme vom Tötungsverbot im BNatSchG. Regelmäßige artenschutzrechtliche Ausnahmen für Windparks unterminieren den Schutzzweck des Gesetzes.

Zahllose Zugvögel verenden, weil in Europa bereits derart viele Windparks gebaut sind, dass ihre Routen sich durch das Umfliegen (soweit sie es überhaupt können) stark verlängern und sie zu Tode erschöpft sind. Wird es noch Zugvögel geben für kommende Generationen? Welche biologische Bedeutung haben sie?

Die Windfarm würde insgesamt ca. 220 Millionen Euro kosten.

Allein damit, dass die Wirtschaft brummt, ist uns nicht geholfen. Wie bei allen bisherigen „Energieerzeugungen“, kommen Folgeschäden auf uns zu. Der Zenit global herstellbaren Wirtschaftswachstums ist überschritten.

Wer vorgibt, mit dem Ausbau der Windparks dem Klimawandel entgegenwirken zu wollen, verbreitet Unsinn. Es geht darum unser Geld umzuverteilen. Allein darum!

Wenn sich an 3 von 12 Anlagen Reiche beteiligen können und 3 von 4 Bürgern den Windpark ablehnen, ist Bürgerwindpark kein zutreffender Name.

Wir sollen uns wohl schon auf die Mithaftung gefasst machen. Das stinkt zum Himmel.

Das soziale Klima wird vergiftet. Auf den Festen im Ort gibt es 2 Lager: „pro“ und „contra“, man geht sich aus dem Wege. Nicht bei 6 – aber bei 36 Anlagen!

Rechtsgutachten: Das EEG ist verfassungs- und europarechtswidrig! Die Subventionen werden beendet. Wir bleiben auf den Kosten sitzen.

Sehr viele Anlagen erbringen nicht die prognostizierten Erträge, finanzielle Beteiligungen gehen verloren.

Unser größtes Kapital, die Natur, ist auch in Gefahr. Das Plangebiet ist faktisches Vogelschutzgebiet und ein wichtiger Funktionsraum für Vögel, die sich in Korridoren über diesen Raum zum Dümmersee und in die Dammer Berge und zurück bewegen.

Die baurechtliche Privilegierung der Anlagen kippt, trotzdem werden wir „kalt enteignet“.

Tankwagen sinken ins Moor und gefährden unser Trinkwasser. Die Kerosin-Pipeline von Hesepe nach Hodenhagen verläuft mitten durch den Park. Welcher Investor hat was mit ihr vor? Geht es nur um die Absenkung der Sicherheitsstandards – unfassbar. Nicht zuletzt gibt es ein Havarierisiko der WKA!

Der bisherige Ausbau unserer Region mit Windkraftanlagen lässt den Tieren kaum noch Rückzugsraum. Der Weg der Zugvögel zum Dümmer muss frei bleiben.

Fledermausetod! Den Insekten und Amphibien geben die seismischen Vibrationen und Wirbel(-straßen) der Anlagen den Rest.

Demokratie findet auf dem Papier statt. Im Hintergrund ist längst verhandelt und gekungelt. So geht das nicht. Die Bürger müssen vorher umfassend informiert werden!

12 Hektar Umspannwerk in Vörden sollen nötig sein?

(siehe auch hackemoorunterstrom.de , Solidarität!)

Wem helfen einseitig politisch gefärbte Gerichtsurteile und Gefälligkeitsgutachten bei der Suche nach dem besten Energiemix?

Die A1, Massentierhaltung und Überdüngung reichen. Eine Windfarm wäre der Todesstoß.

Liebe Umweltschutzorganisationen, wo seid ihr?

Wir haben für kommende Generationen ein Naturerbe zu verteidigen!

Keiner will im hässlichen Blechwald wandern oder wohnen. Ade Moorerlebnispfad. Ade Jacobsweg. Ade Sternenhimmel. Ein schwerer Schlag für Ortsentwicklung und Fremdenverkehr droht.

Überall stehen Schilder, auf denen steht, wie man sich in der Natur verhalten soll. Für die Verwaltung gelten sie nicht? 

Die Pläne widersprechen dem Windenergieerlass des Umweltministers, missachten das Programm Niedersächsische Moorlandschaften / Förderrichtlinie „Klimaschutz durch Moorentwicklung“ und die Hinweise des Niedersächsischen Landkreistages 10/14 und viele weitere wissenschaftliche Beiträge, Gutachten, Gesetze und Urteile zum Thema.

Große Teile der Planungsgrundlagen gelten bereits als hoffnungslos veraltet und nicht tragfähig. 

Stoppen wir den Unfug hier und heute!

Dass Bürgerinitiativen das Geld nicht aufbringen können, um Gutachten in Auftrag zu geben und zu bezahlen, spielt den Planern in die Hände. Das Kapital siegt über Recht und Demokratie, selbst bei fast 80 % Widerspruch in der Bevölkerung (siehe Fürstenau).

Wir sind in der Provinz nicht die Sündenböcke für landespolitische Unfähigkeiten.

Sparen wir Energie, Geld und Nerven und vereinbaren wir konstruktiven kommunalen Dialog über unsere Energiezukunft!

Wenn stimmt, was die Alten sagen, dass im Areal tatsächlich ein Massengrab aus Kriegstagen war, die Leichnahme nach dem Krieg jedoch umgebettet worden sein sollen, liefe man nicht Gefahr pietätlos zu sein und u. U. die Totenruhe zu stören, wenn man dies nicht zunächst einwandfrei ermittelte? Apropos „die Alten“, sie stehen weinend im Moor und erkennen ihre Heimat nicht wieder. Kollateralschaden?

Eine kommunalpolitische Entscheidung über die Vorhaben, die nicht umfassend neuere Erkenntnisse, jüngere politische Forderungen und Gutachten berücksichtigt, wäre der Bedeutung und Dimension unangemessen (z. B.: Wege zu einer wirksamen Klimapolitik, Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 02/12, Nds. MU „Windenergieerlass“ 02/16, … ).

Die Unterschriftenliste und weitere Aktivitäten der Bürgerinitiativen werden fortgeführt, denn es kann nicht sein, dass einige Schmarotzer und „Windbarone“ sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern wollen und uns belästigen und unsere Natur zerstören ohne Sinn und Verstand.

Auf der Seite „Hintergrund“ sind zahlreiche weiterführende Aspekte zur Diskussion freigegeben.