Hintergrund

(Diese Seite entsteht wie ein Windpark, nach und nach – und doch! Wem sie zu anstrengend ist, der lese die Seite „Panik Titanic“, hier geht es schnell auf „den Punkt“.)

Zwischen Bramsche und Vörden soll, nach politischem Willen, im Naturpark Dümmer/Dammer Berge eine Windfarm mit fast 40 Großwindkraftanlagen entstehen. Dies ist ein Projekt von vielen Projekten.

Dumm und Dümmer!

  • Ein Energiewende findet nicht statt.
  • Ökostrom existiert nicht.
  • Energie ist nicht erneuerbar.
  • Etikettenschwindel im großen Stil wird betrieben.
  • E-mobilität, Ausbau von Elektrizitätsnutzung und -generierung sind kontraproduktiv. Wir müssen Energie sparen!

Um es vorab schon einmal deutlich zu sagen, hinter allem Vorgehen gegen Kritik an der Art und Weise der sogenannten Energiewende verbirgt sich eine politisch, rechtlich und finanziell ausgesprochen starke und korrupte Maschinerie. Ihre oberste Prämisse ist es, die Vorhaben zu verwirklichen und alle möglichen Folgen bereits durchdacht zu haben, wohlmöglich auch die, dass es ihr unweigerlich „auf die Füße fallen“ wird. Alle Bemühungen „normalsterblicher“ Bürger des Aufbegehrens dagegen, kosten hier nur ein müdes Lächeln. Sie münden letztlich in die Frage, wer den längeren Atem hat. Und die darf bereits als beantwortet gelten, nur nützen tut es am Ende nichts und niemandem, weder den Befürwortern noch den Gegnern. Gut ist für alle, den Horizont der Aktivitäten zu erkennen. Hier handelt es sich nicht um eine Verschwörungstheorie, sondern vielmehr darum, dass alle Fraktionen letztendlich zu ihrem eigenen Schaden am Unterhalt dieser Maschinerie beteilgt sind: Geld kann man nicht essen.

Ein Blick darauf und auf viel mehr, vor dem Hintergrund von Naturgesetzmäßigkeiten und Gesellschaftskritik:

Gehen wir davon aus, dass das Sterben Bestandteil unseres Lebens ist und Wachstum irgendwann im Leben endet und hiernach Alterungsprozesse einsetzen, die die Funktionalität beeinträchtigen, müsste dieser Umstand auf unsere Umwelt vollkommen übertragbar sein und sehr wahrscheinlich auch die von uns geschaffenen Strukturen betreffen. Das heißt unter anderem, auch die Wirtschaft kann unmöglich unaufhörlich zum Wachsen gebracht werden. Die Bilanzen der großen Energiekonzerne zeigen das bereits ganz gut. („Postwachstumsökonomie“: apl. Prof. Dr. N. Paech, Uni OL) Eine sichere Finanzierbarkeit oder sichere Beherrschbarkeit von Endlagerstätten für atomaren Abfall sind unglaubwürdig. Ganz einfach: Schädigen wir unsere Umwelt, schädigen wir die Menschheit. Die Natur ist unsere Existenzgrundlage für immer, umso mehr wir sie heute zerstören, desto asozialer sind wir kommenden Generationen gegenüber – wir nehmen ihnen Existenzgrundlagen. Das ist im weitesten Sinne mörderisch, also ethisch von niemandem zu vertreten. Dennoch leben wir verbreitet in einer vermeintlichen Hochkultur mit Überflutung angeblicher zivilisatorischer Segnungen dieser Erkenntnis zuwider. Mittlerweile vergessen wir, Grundbedürfnisse zu haben und teils sogar, sie wahrzunehmen, da ihre Deckung uns als eine Selbstverständlichkeit gilt. Stattdessen befriedigen wir industriell geschaffene künstliche Bedürfnisse und betreiben damit Entfremdung von uns selbst. Die Mehrzahl der Menschen weiss nicht, was genau in ihren Nahrungsmitteln steckt oder woher es tatsächlich stammt. Milliardenfach umgeben sich Menschen mit Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik und verlernen direkten Kontakt. Sie verfügen über motorgetriebene Fortbewegungsmittel und leben in einer rasant beschleunigten Gesellschaft mit sich jährlich potenzierendem Wissens- und Anspruchszuwachs. Politische Führung ist längst nicht mehr in der Lage eine Gesamtschau aller Entwicklungen zu haben und ist umfassend auf „Spezialwissen“ von Beratern und Lobbyisten angewiesen und gerät hier zunehmend unter Druck und in Abhängigkeiten, beispielsweise hinsichtlich industrieller Interessen der Energiewirtschaft. Eine dramatische Fehlentwicklung. Immer mehr Menschen sind in zunehmendem Ausmaß davon insgesamt in ihrer Alltagsbewältigung heillos überfordert und reagieren mit Hilflosigkeit, Ohnmacht, Rückzug, Desinteresse, Verärgerung, … psychischen Störungen!

Wenn im Silicon Valley gefordert wird, man müsse den Menschen verbessern, weil er mit seinem Fortschritt nicht mehr mithielte und man müsse neue Kreaturen aus Genbausteinen erschaffen, dann hat dies etwas furchteinflößend Endzeitliches!

Es gibt sehr viele schöne Rezepte, Aktionen, Ideen und Produkte. Urgroßmutters und Großvaters Wissen sind sehr, sehr wichtig. Aber DAS REZEPT steht in keiner „Landlust“, keiner „demeter“-Information, noch irgendwo. Hier auch nicht.

Die sogenannte „soziale Marktwirtschaft“ und der „Humanismus“ zielen auf die größtmögliche Teilhabe aller Menschen an den „Segnungen“ moderner Zivilisation und könnten sich bei einer Weltbevölkerung von 7,3 Milliarden Menschen schnell gegen uns richten.

Denn, diesem Anspruch zu folgen ist ausgesprochen energieintensiv!

Das steht der Erkenntnis der Notwendigkeit einer Energiewende infolge sich drastisch verändernden Weltklimas entgegen. Mehrere Weltklimagipfel haben herausgestellt, dass die Verantwortung für den derzeitigen Klimawandel dem Menschen anzulasten ist und die „Selbstheilungskräfte“ der Natur hier zwar wirken, ein Ausgleich aber dramatische Folgen für die Menschheit und seine Umwelt bedeuten. Versicherer wissen das längst. Es kommt zu vermehrten Extremwetterereignissen. Im wörtlichen Sinn: „Nach uns die Sintflut!“

Genug Menschen bezweifeln heute noch unter dem Eindruck polarer Kaltluft vom Abschmelzen der Polkappen die Existenz des Klimawandels, für sie sind die Winter so kalt wie immer. Tatsächlich gibt es unzählige Statistiken, die einem Klimawandel widersprechen und ebensoviele Annahmen, Klimawandel wäre eine Erfindung. Nein, absolute Klarheit gibt es nicht.

Der Energieerhaltungssatz besagt unter anderem, dass die Gesamtenergie auf der Erde sich grundsätzlich nicht ändert. Zusätzlich wirken jedoch noch zahlreiche Energien aus dem Universum auf uns, gut nutzbar ist hiervon vor allem die Sonnenenergie. Insgesamt ist also davon auszugehen, dass die Erde immer mehr zusätzliche Energie von außen aufnimmt. Kommt dazu, dass der Mensch in riesigen Mengen Energieträger aus den Tiefen der Erde entnimmt und verbrennt, kann eine Erhöhung der globalen Temperaturen niemanden wundern. JEDER einzelne Konsument ist mit seinem Konsumverhalten mitverantwortlich.

In Österreich soll es ab 2020 keine Neuzulassungen von Pkw mit Verbrennungsmotor mehr geben, in den Niederlanden ab 2025. Gut so. Mit welcher Antriebsenergie machen wir dann Schaden?

Die Ausbeutung der Energieträgerlagerstätten hat heute bereits erhebliche Auswirkungen auf die Natur. Fracking, Gas- und Ölförderung, Kohleabbau, … führen zu Erdbeben und Verseuchungen. Ganze Regionen werden geopfert. Der Atomausstieg bedeutet bislang einen sprunghaften Anstieg der Angewiesenheit auf Kohlestrom. Deutschland ist der größte CO²-Verursacher der EU, in Deutschland ist die Feinstaubbelastung teils 55-fach höher, als im Rest der EU – das kostet ca. 33.000 Lebensjahre! Pro Tonne CO² ensteht ein Schaden von 80 €. Lobeshymnen auf angebliche CO²-Einsparungen durch Energiespar-Checks und andere kosmetische Aktionen wirken da wie humoristische Einlagen. Danke dafür. In Deutschland sind für Kohleproduzenten bereits 40.000 Häuser gewichen, für den Braunkohletagebau Garzweiler II werden 12 Dörfer umgesiedelt. Die Subventionen für sogenannte „erneuerbare Energien“ belaufen sich in den letzten Jahren auf 200 Mrd. €. Politische Einflussnahme wird bezahlt! Die Politik schützt die Interessen der Energieversorger statt die der Bürger! „Dekarbonisierung“ ist bislang ein Lippenebekenntnis.

Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Lediglich eine Umwandlung von Energieformen ist möglich. Das ist auch das, was eine energiegeladenere Atmosphäre zukünftig in immer stärkerem Ausmaß zeigen wird. Die von den Menschen seit Generationen ineffizient genutzte Energie fliegt uns, im reinsten Sinne des Wortes, um die Ohren – und das für viele Generationen. Schäden wie Ozonloch, Waldsterben, Atommüllhalden, Schmelzen der Polkappen, Anstieg des Meeresspiegels, Artensterben, … sind „alte Hüte“ und seit der frühen Ära Helmut Kohls bekannt oder prognostiziert. Sämtliche politischen Eliten westlicher Industrienationen haben seither vor diesen Herausforderungen kläglich versagt, die notwendigen Einschnitte sind der Bevölkerung offenkundig nicht zu vermitteln oder zuzumuten, schon gar nicht vor den nächsten Wahlen.

Die Erkenntnisse der Regierungen und der Wissenschaft gehen seit Langem weit über das hier beschriebene hinaus, zum Beispiel wird es nach den Kriegs- und Armutsflüchtlingen heute, aller Voraussicht nach, in absehbarer Zeit weltweite Fluchtbewegungen vor klimatischen und biologischen Veränderungen geben. Es ist dann besser, keine Zäune zu ziehen, wollte man nicht selbst später hineinlaufen.

Diese notwendigen Einschnitte werden gesamtgesellschaftlich immens, haben Auswirkungen auf die Staatswesen in ihren Grundfesten, Infrastrukturen, Kulturen und alle Daseinsvorsorgeeinrichtungen. Das wichtigste Ministerium sollte bald das Umweltministerium sein – dann mit fähigem Personal – und das Ministerium des Inneren täte gut daran, eine gigantische Zivilschutzoffensive zu planen. Beim ersten großen „Blackout“ werden wir bereits sehen, dass wir überheblich sind, wenn wir meinen, wir hätten uns die Welt Untertan gemacht. Unsere Beschränktheit ist, dass wir niemals mehr hätten nehmen dürfen, als das Nötigste. Wenn der Mensch nicht alles was er braucht in seiner Umwelt finden könnte, gäbe es ihn nicht. Im biblischen Sinne, haben wir von der „verbotenen Frucht“ derbe abgebissen. Leugnen ist zwecklos, wir haben es schriftlich! Als Christen müssten wir wohl besser werden.

Wenn „Boko Haram“, wie sich eine nigerianische islamistische Terrorgruppe nennt, soviel bedeutet wie „westliche Bildung ist Sünde“ und der sog. Islamische Staat , neben allen anderen seiner Verbrechen, auch unheilig Kulturgüter zerstört – wie kommen die dazu? Könnte ihr „heiliger Krieg“ tatsächlich weitere, als ausschließlich angebliche religiöse Gründe haben oder sollten sie ihn grundlos führen? „Wenn Du Deinen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Freund“. Es kann keinen Frieden geben, solange nicht im Orient christliche Kirchen sicher sind und in Europa Moscheen – und die Kulturen sich vermengen. Gemeint sind alle Gotteshäuser, Synagogen, spirituellen Orte und Kirchen, selbst die, des fliegenden Spaghettimonsters. Frieden ist natürlich sehr wirtschaftsfeindlich. Wenn alle Menschen frei und gleich geboren sind, werden sie sich auch frei und gleich bewegen, wie immer schon. Die Lebensbedingungen sind zu harmonisieren, Flucht darf nur noch selten Sinn machen, nur dann, wenn Naturkatastrophen und Kriege stattfinden.

Wir zerstören unsere Welt mit unserem Lebensstil, das ist offenkundig und wissenschaftlich belegt. Eine globale Bedrohung, wie den islamistischen Terror, wollen wir mit global einheitlichen Maßnahmen in gleichem Umfang bekämpfen. Den Terror den wir gegen uns selbst und kommende Generationen in der Fortführung massiver Umweltzerstörung betreiben, den bekommen wir nicht in den Griff? Kapitulieren wir vor uns selbst, können wir auch bereits unsere abendländische Kultur aufgeben.

Jeder Tag mit „weiter so“ steigert die Radikalität der Gegner westlichen Lebensstils und der unausweichlich notwendigen Maßnahmen zur Erhaltung der Menschheit. Verprassen wir heute weiter Energie, als gäbe es kein morgen, gibt es kein morgen. Die ständige globale Schaffung neuer Verkehrswege und Suche nach günstigster Produktion und Standortvorteilen lutschen die Menschen und den Planeten in gleicher Weise aus. TTIP, CETA und Co. beschleunigen das. Die Zeit moderater Reaktionen auf die eindringlichen Warnungen der Forschung ist abgelaufen. Kommt es zum Erliegen der Golfströmung, ist das der „PNR“ (Point of No Return in der Fliegerei, wenn der Sprit nicht mehr bis zur Landung reicht)!

Wenn Bürger sich über die viel belächelte Kategorie „besorgter Bürger“ auf einer Eskalationsschiene ungebremst weiter „öko-radikalisieren“, dann weil gesellschaftlicher Konsens über die „Gläubigkeit an Ökostrom und die Erneuerbarkeit von Energie“ bereits viele Jahre lang mit enormen finanziellen Mitteln suggestiv propagiert wurde und selbst renommierte Umweltschutzorganisationen und Parteien im großen Stil hiervon erfolgreich infiltriert wurden. Ein Jammer. Angesichts der tatsächlichen Herausforderungen wären deren Kräfte nun, mehr denn je, vonnöten. Hinzu kommt die Ächtung abweichender Lebensentwürfe. Ist der angebliche Konsens Ausdruck von verbreiteter Degeneration? „Vorweg-gehen“ sieht anders aus! Aussteigen muss die Regel werden!

In Asien wird fleißig gearbeitet. Die Menschen versuchen über hastig geschossene Urlaubsfotos Emotionen zu entwickeln. Ihre Alten bekommen wegen Zeitmangels Emotionen-spielende und -lesende Roboter, um nicht zu rapide abzubauen. Das hält auch in Deutschland Einzug. Überall wo es um Nichts oder Alles geht werden Roboter eingesetzt, von der Lagerlogistik über die autonome Mobilität von Pkw bis zur Minen- oder Bombenräumung, Suche von Verschütteten oder Altenpflege. Einen großen Teil unserer Kommunikation haben wir längst an Roboter abgetreten. Ein Anruf mit dem Handy bei der T-kom und es ist klar. Die „Datenkraken“ sind überall und wollen alles wissen und behandeln. Dieser Prozess dehnt sich aus, es besteht die Gefahr, dass Roboter ausser Kontrolle geraten oder in die Unkontrolliertheit entlassen werden. Wir entwickeln uns darunter zu bedauernswert mittelmäßigen Kreaturen, opfern Kultur und Menschlichkeit, lassen unsere Menschlichkeit von digitalen „Superhelden“ verwalten, geben lebenswichtige Werte auf. Verweigern wir uns solcher Zukunftsperspektive durch die Verweigerung gegenüber diesen Technologien!

Notwendige Maßnahmen sind jedem Einzelnen abzuverlangen und beginnen heute vor und hinter jedermanns Haustür. Dabei wäre es viel zu kurz gedacht, der Klimawandel ließe sich verlangsamen durch Hybridtechnologien oder Elektroantriebe. Jede Motorisierung benötigt Energie, die nach heutigem Stand in ihrer Generierung oder der Herstellung geeigneter Generierung immer bereits energieintensiv und klimaschädlich ist. Motoren selbst, müssen auch erst einmal gefertigt sein. Windkraftnutzung kann keinen Beitrag zur Abmilderung des Klimawandels leisten, allein schon durch die Herstellung, den Transport und die Errichtung der Technologie ist ihre spätere „CO²- bzw. Treibhausgaseinsparung“ mehr als aufgezehrt. Was soll das, wenn nicht nur, der Bevölkerung mangels Alternativen etwas vorzugaukeln, Geld umzuverteilen und Wirtschaft künstlich zu befeuern?

Aus dieser Perspektive ist der weitere ungebremste Bau von Windparks eine Beleidigung des Intellekts vieler Bürger und eine Bedrohung von Menschenrechten. Das wird sich sehr wahrscheinlich rächen, im Wahlverhalten, in der beeinträchtigten Gesundheit der Bürger und durch eine biologische Resonanz der Umwelt wie z.B. beschleunigtes Artensterben.

Auf keinem Produkt steht heute noch klar erkennbar, was wirklich `drin ist, nicht auf Nahrung, nicht auf Strom. Etikettenschwindel ist die Normalität. Alles Glaubenssache. Nestle, Monsanto, Shell (…) – „Schöne neue Welt“ (A. Huxley)! Die „Matrix“? Daher die niedrige Geburtenrate der Deutschen? Wirtschaftswachstum kann nur noch dadurch generiert werden, dass wir uns immer extremer belügen und belügen und betrügen lassen und uns verschulden für die Zukunft. Wollen wir das und wohin führt das?

Die Menschen sind manipulierbar, aber sie spüren Disharmonien. Sie werden ihr Empfinden und ihr Denken letztlich nicht vollends abgeben und volle Kontrolle zulassen! Diese Macht gewinnt an Stärke, in genau dem Maße, in dem sie missachtet wird.

Ein Atomkraftwerkstechniker aus Tschernobyl sagt heute: „Wir wollen Techniken und Mächte beherrschen, die wir nicht beherrschen können. Die Menschheit ist nicht soweit.“ Könnte also, zurückschauend, das anfängliche intuitive Entsetzen über die Erfindung der Eisenbahn damals der bessere Ratgeber gewesen sein? 

BALANCE!

Als Albert Einstein sagte, er wisse, dass er nichts wisse, bezog er sich auf ein grundlegendes Phänomen. Das Glas ist weder halb voll noch halb leer, es ist immer beides. In allem, das man denkt und tut ist genauso viel vom Gegenteil enthalten, als von dem Beabsichtigten oder Gedachten. Viele Naturreligionen, indianische Kulturen und z. B. das asiatische Tai Chi erheben die Ausgewogenheit bzw. das Gleichgewicht zum obersten Prinzip. Wir werden vermutlich davon lernen müssen und alles Notwendige tun müssen, um in ein solches Gleichgewicht zurückzufinden.

Entscheiden wir uns dagegen, durch Untätigkeit oder ignorante Überheblichkeit gegenüber den Herausforderungen, bleibt nur die Frage zu klären, welche Musik wir zum Untergang spielen wollen.

Wir befinden uns in einer Phase weltweiter Destabilisierung und beobachtet man die Finanzmärkte und das Finanzgebahren, wunderte es nicht, käme es noch in dieser Generation zum Verlust jeder Funktion des Geldes. So manche „Ratte“, die mit „Vermögen“ das sinkende Schiff verlassen will, wird feststellen, das sie nicht anders dasteht, wie alle anderen auch. Die Cree-Indianer sollen es in einer Weissagung so beschrieben haben:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!“ Eine „Binsenweisheit“?

Wollen wir dem vorgreifen, stehen wir vor kaum weniger, als einer wahren, globalen, unausweichlichen, dramatischen Revolution:

Ein alter Ansatz ist ein ursprünglich deutsch-schweizerischer: Das Gemeinwesen der Amischen. Sie lehnen Elektrizität ab und prüfen jede neue Technologie bis ins kleinste Detail auf ihre potentiellen Auswirkungen auf die Gemeinschaft, um sie dann zuzulassen oder abzulehnen. Wem das zu radikal erscheint, der wird bald wohlmöglich ein „Gestriger“ sein. Es gibt bei Weitem mehr zu erwägen.

Unsere Aufgabe wird es sein, uns selbst zu recyclen.

Zur geeigneten Veranschaulichung des Gemeinten ein Filmtipp: „Koyaanisqatsi“ aus der Qatsi-Trilogie, USA 1980, gilt als einer der fünf bedeutendsten Filme der Gegenwart und ist doch wenig bekannt. Hier wird mit absoluter Bildgewaltigkeit dargestellt, was auch von Astronauten von der ISS immer wieder zu hören ist: Die Schönheit der Erde im Kontrast zur Lebensgestaltung des Menschen ist verrückt. Der Film wurde auch als Schullehrfilm eingesetzt und ist sowohl visuell als auch akustisch einzigartig.

Sind wir böse zur Natur, ist die Natur böse zu uns – da waren wir schon: Die Menschen wollen leben – aber sie wollen nicht mehr alles schlucken. Damit ist die industrielle Agrarproduktion mit Massentierhaltung, Überdüngung und Gentechnologie ganz einfach am Ende. Das ständige Globalisieren aller Lebensbereiche führt zum Kollaps. Es ist durch keine menschengeschaffene Institution mehr beherrschbar. Die UN, die Weltbank, WFP, … werden zunehmend handlungsunfähig. Nur die Schäden unserer Fehlentwicklungen müssen noch in einer gemeinsamen Bündelung aller Kräfte bekämpft werden – aller Kräfte! Wenn das utopisch ist, treten wir unausweichlich in den dritten Weltkrieg ein, oder befinden uns längst in ihm. Krieg um Wasser, Öl, fruchtbares Land oder „trockene Füße“ sind bereits Alltag oder absehbar. Tagespolitisches Geplänkel ist demgegenüber unerträglich. Ein Anfang muss gemacht werden, schnell und irgendwo – warum nicht ich und nicht in meiner Gemeinde?

Stellen wir einen Einklang mit der Natur nicht aus eigenem Antrieb wieder her, dadurch von „Unterentwickelten“ zu lernen, möglicherweise durch effiziente Geburtenkontrolle und geeignete andere Maßnahmen eine Rückführung von Überbevölkerung zu erreichen, wird sie es für uns tun. Eine umfassende Erziehung von Kindern durch konsequentes Vorbild darin, der Natur höchsten Respekt entgegenzubringen, ist überfällig. 

Abseits einer Diskussion um Windenergienutzung werden die hier dargestellten weitreichenderen unbequemen Ansichten zuweilen vom Umfeld als befremdlich oder beängstigend, denn als Chance, wahrgenommen. Möglich, sie stoßen übler auf, als jede Windfarm es je vermochte. Es wirkt teils wie ein Lackmustest für das gesellschaftliche Empfinden von Lebensqualität, Selbstwahrnehmung und Demokratie in einer zum „Uniformisieren“ neigenden Zivilisation: sehr interessant und mit der Folge erheblicher Ablehnung, soweit sie als Angriff auf den vorherrschenden angeblich konsensualen Wertekanon erkannt werden. Dieser Wertekanon allerdings beinhaltet institutionalisierte Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Würde dem in Den Haag stattgegeben und ist z. B. das Töten von Mitgeschöpfen oder das Vergiften von Luft und Boden ohne Not religiös vertretbar.

„Stänkern“, ohne mundgerecht aufbereitete Alternativen präsentieren zu können, ist nicht konsumfreundlich und ein „hartes Geschäft“. Das nennt man heute wohl „alternativlos“.

„Zensur von der schlimmsten Sort` ist die Angst vorm eignen Wort“ (H. Heine)

Nur, weil freie Gedanken zur Folge haben können, dass Nachbarn nicht mehr grüßen, können sie kaum aufgegeben werden. Im Schwarmverhalten ist Ausscheren schnell wie Selbstverletzung wahrzunehmen, nahe wirtschaftlichen und sozialen Suizids. Blumenkränze bekommt man mit der Haltung nicht um den Hals geworfen, dafür muss man sich nicht umbringen, weil man in sogenannten sozialen Netzwerken weniger als 25.000 Freunde für sich zählt. Das gibt es tatsächlich. Eine Schwarmintelligenz, die ihren Namen verdient, sollte allerdings in der Lage sein, eine Einsicht zu nötiger Umkehr oder eine reflexartige Umkehr zu erzeugen. Fische leisten dies.

Im Nachgang des Nationalsozialismus haben reichlich Studien belegt, das Schwarmverhalten üble Folgen haben kann, bei einer maximalen Ausdehnung infolge Globalisierung dann wohl entsprechend noch heftiger. 

Hinter dem, was unbeirrt herkömmlich Fortschrittsgläubige „Ökodiktatur“ schimpfen steht lediglich die Orientierung an Naturgesetzmäßigkeit. Politische Parteien aller Couleur und Umweltschutzverbände, die dies nicht anerkennen, laufen Gefahr, ihre eigenen Ideale und Helden zu verraten.

Auch Justitia, die Gute, unterliegt Naturgesetzen. Sie wird zeigen müssen, wie schlagkräftig, energisch und durchsetzungsfähig sie ist. Ihr Ansehen ist nicht erstmalig in Gefahr. Entstünde der verbreitete Eindruck, ihre Augenbinde sei ein fake, weil sie eine stockblinde adipöse Prostituierte wäre, die die Nähe von Waagen mehr scheute, als der Teufel das Weihwasser, erlebten wir einen abermaligen Dammbruch. Hier ist enormer Zugzwang.  Geben wir das „Heft des Handelns“ nicht aus der Hand! Die Staatsanwaltschaft sollte sich alarmiert sehen, informiert ist sie jedenfalls.

Evolution ist grundsätzlich unaufhaltsam.

Jeder menschengemachte Versuch, der Evolution die Selektion abzunehmen, wird scheitern! Hinsichtlich der Windkonzentrationszonen, kurz WKZ, und dem was man aus ihnen macht, wiederholt sich die historische Frage: Wie sehr ist wer als Mitläufer oder als Betreiber verantwortlich für das Ganze. Will dann etwa wieder keiner etwas gewusst haben? Oder ist eine „Klageflut“ absehbar?

Die „Krone der Schöpfung“ kann unmöglich ein Wesen sein, das seine Macht ausübt, sich und seinen Planeten zu vernichten, sondern stattdessen nur eines, das sich in Symbiotik perfektioniert.

Es ist unbegrenzter Raum für lenkende Vorbereitung und Spiritualität, Streben nach diesem Ziel macht Sinn.

Daran gemessen, ist die Nutzung von Windenergie lediglich ein unbeholfener und zaghafter Hinweis und höchstens geeignet, allzu frühen Ausbruch von letztlich unabwendbarer Panik zu vermeiden (und von daher als vorübergehende Maßnahme als sinnvoll anerkennbar). Sie ist aber auch die Verschwendung von Zeit, Energie, Materie und Chancen. Der weitere Ausbau von Windfarmen ist hingegen gänzlich kontraproduktiv und nur eine weitere Spielart bisheriger generell pathologischer Symptomatik, nicht nur größenwahnsinnig, sondern regelrecht schwachsinnig.

„Global 2000“ und die Studien des Clubs of Rome haben in über 40 Jahren seither an Brisanz und Aktualität weiter gewonnen, die Prognosen holen uns ein, die Lage war nie so bedrohlich.

Schließlich ist nicht weniger als Rückbau, die größtmögliche Beseitigung aller bisherigen Fehler gefordert und nicht das Setzen neuer Schäden. Hierin liegt kein „gegen Alles“, sondern ein „für Alles in anderer Form“, die Wiederherstellung einer Welt, mit der wir neu zu koexistieren versuchen können.

Wie wäre es z. B. mit einem sich regelmäßig minderndern Pro-Kopf-Kontingent für zulässigen Elektrizitätsverbrauch mit der Einschränkung der Übertragbarkeit für Härtefälle (Gerätemedizin etc.)? Daraus würden wir schnell das Nötige lernen. Parallel bedürfte es entsprechender Vorgaben für Gewerbe. Deren Schrumpfung wäre damit eingeleitet. Sicherlich, es wäre hart, „wirtschaftsfeindlich“ und folgenreich. Diese Strategie wäre dennoch, vor dem Hintergrund existenzieller Bedrohung durch Selbstvernichtung, auf andere Energieformen ebenfalls anzuwenden. …

Wir können mit viel weniger glücklich sein. Alles wäre wertvoller. Stieße man auf die größte Goldader aller Zeiten, verfiele der Goldpreis. Beuten wir exzessiv Öl- und Gas- oder Manganknollenfelder am Ozeangrund aus, ist es ebenso inflationär.

Unsere Mutter, Mutter Erde, hat eine solche Behandlung, wie die, die wir ihr gegenwärtig entgegenbringen, nicht verdient. Das wird sie uns lehren.   

Wenn wir vom Land in die Stadt fahren und dabei das Schild „Umweltzone“ passieren: Steht dies nicht falsch herum und ist so herum, wie es steht, Ausdruck einer geistigen Behinderung? Eben auf dem Milchkarton: „Zukunft hat nur, was nachwächst“. Ein Baumarkt wirbt: „Du lebst – erinnerst Du Dich?“, Autos werden als „sportlich“ beworben … Das ist das Problem: Überall Halbwahrheiten und Blendungen. Unsere Eltern nannten das Lügen und verboten es. Wir brauchen keine TV-Werbespots in denen Produkte als nachhaltiger als nicht nachhaltig und grüner als synthetisch beworben werden. Gegenwärtige „Abgasskandale“ sind der Beleg! Wir leben in einer Welt sich globalisierender Unehrlichkeit, sie ist so schlecht – aber nicht hoffnungslos. Überall Parklandschaften: Industrieparks, Autoparks, Windparks, Entsorgungsparks, … diese terminologischen Enteignungen beschwören großes Ungemach herauf. Wozu noch Naturparks also?

Achtung! Bei dem Versuch, die möglichen Folgen „durchzudeklinieren“, wird es, zugegeben, „richtig haarig“ und klingt schnell endzeitlich und wahnsinnig. Der gegenwärtige Wahnsinn ist auch nur mit Wahnsinn zu bekämpfen.

Vermutlich kommen wir nicht sehr weit, wenn wir, wie die DBU und Co., ideologische Debatten ausklammern wollen, uns stattdessen an „Iststands-Debatten totphilosophieren und Pseudostrategien entwickeln noch und nöcher“. Natürlich kann man „Energiespar-“ u. „Erneuerbare“-Messen abhalten, allein, es fruchtet zu wenig. 

Die Ansicht, dass wir uns durch unser Handeln zur Krebserkrankung unserer Welt machen, stimmt tief traurig. Wenn wir uns nicht in absoluter Demut zu leben üben, wird sie uns von der Natur aufgezwungen werden. Um eine „Strahlentherapie“ auszulösen bedürfte es nur eines einzigen Knopfdrucks. Jeder zweite tote Deutsche heute hat Krebs. Die Vermutung liegt nahe, dass wir genausoviel Krebs bekommen, wie wir für die Umwelt sind. Daher auch die vielen boomenden Spezialnahrungsofferten: vegetarisch, vegan, fruitarisch, makrobiotisch, … Wir sind die Generation am Scheideweg!

Gestaffelt und sich steigernd müssten bald zunächst jede Art von Motorsport, motorisierter Freizeitgestaltung und motorisierten Individualverkehrs sanktioniert werden und Kraftstoffe wären steuerlich ohne Ausgleich erheblich zu verteuern. Kein Rasenmähen wie gehabt. Deutschland ohne freie Fahrt für freie Bürger und ohne eines der führenden Automobil-produzierenden Länder zu sein! Undenkbar?

Lieber „Spaß- und Wirtschaftsbremse“ heute, als Apokalypse morgen! 

Der zu betreibende wirtschaftliche Umbau ist die Auferstehung des nächsten Gespenstes: des Kommunismus. Verstaatlichung von Grund und Produktion mit dem letztlichen Ziel der Einstellung aller industriellen Produktion und der Selbstversorgung der Bürger mit Lebensmitteln aus eigenem, biologisch einwandfreiem Anbau und Gütern aus eigener, naturnaher Herstellung.

Unser Arbeitsplatz ist unser Überleben.

Ein provozierter Niedergang der Industrie wäre wahrscheinlich ebenfalls der Niedergang der Gesellschaftsordnung und mündete selbstverständlich am Ende in Anarchie und Chaos, entsetzliches Leid und zig-tausendfachen Exitus allein schon in unserem verbleibenden Wahrnehmungsradius. Systeme der Daseinsvorsorge und staatlicher Infrastruktur wären nicht aufrechtzuerhalten: Abgabe der Souveränität, Auflösung aller Staaten, generelle Amnestie, vollkommene Reisefreiheit aller Menschen. Das Recht und das Überleben des Stärkeren (n. C. Darwin). Heute werden Patienten und Sozialfälle doch ohnehin bereits verbreitet als Opfer, Nummern oder Last wahrgenommen. Die Menschen spüren ihren Verlust an Menschlichkeit, Süchte und psychische Störungen greifen in ungekanntem Ausmaß um sich.

Stimmt es, das die Alten bei den Eskimos sich aus eigenem Antrieb auf Eisschollen in den sicheren Tod treiben ließen, wenn sie realisierten, sich zur Last zu entwickeln?

Verbot aller substanzmehrenden Bautätigkeiten, Abschaffung von Reichtum und Armut durch Annullierung aller Grundlagen der Banksysteme, Einstellung allen Zahlungsverkehrs und Entwertung aller Konten. Kein Geld für alle. Einstellung jeden massenweisen Abbaus und Transfers von Energieträgern, Einstellung jeder Elektrizitätsgenerierung. Keine Trinkwasserversorgung, Einstellen von Nahrungs- und Genussmittelproduktion und -handel… Ist jeder zweite von Altersarmut bedroht, darf Zukunftsangst aufkommen – sie sollte es sogar. Keine Kanalisation, Seuchen, Verlust von Kunst- und Kulturgütern. Wir brauchen offenbar hohen Leidensdruck, um in Bewegung zu kommen.

Um hierhin zu gelangen, braucht kein Mensch verfassungsfeindliche Forderungen zu erheben oder Aufrufe zu starten, sie stehen durch Sachzwänge unweigerlich im Raum.

Nun ist sehr viel Kreative gefragt – und Destruktion. Das setzt auch Unmengen positiver Energie frei! Ans Werk nach dem Motto „Machen wir kaputt, was uns kaputt macht!“  (n. R. Reiser, N. Krause)

Wer kommt mit zurück ins Neandertal? Gibt es überhaupt einen Weg und würden wir unsere Intelligenz je darauf verwenden, ihn zu beschreiten?

Vermutlich ist dies tatsächlich durch menschliches Zutun nur unerbittlich diktatorisch oder terroristisch zu erreichen, zu lange haben wir bereits ignoriert, um glaubwürdig das Potential zu haben, ehrliche Umkehr demokratisch zu schaffen. Eine Art „Glaubens-Bürgerkrieg“ wird nicht durch Flüchtlinge importiert, er ist längst von uns selbst angelegt.

Für ein Umdenken in kleinen Schritten, ist wohlmöglich bereits zu viel Zeit vergeudet, wenn die von uns ausgestoßenen „Treibhausgase“ weiter zunehmen und ihre volle Wirkung erst in 30 Jahren entwickeln.

Natürlich können sich hier und da Initiativen, Vereine, Gemeinschaftshöfe, Biobauern, Kleingärtner … und Intellektuelle kleine „heile Welten“ schaffen, sind wir ehrlich, haben sie aber in über 40 Jahren nicht die nötige Fahrt aufnehmen können.“Kleinvieh macht auch Mist“, kleinen Mist! Der weitaus größere Mist wird von Großvieh verursacht! Die Sache mit dem verlorenen Gleichgewicht …

Die größte Sorge machen die Nuklearabfälle.

Und sollten „Chemtrails“ wirklich existieren, wären sie auch nur ein Grund mehr, endlich wahrhaft nachhaltig zu handeln.

Die Medien in einem Rundumschlag plump und populistisch als „Lügenpresse“ zu bezeichnen erinnert stark an Goebbels Propaganda und ist abzulehnen. Für den norddeutschen Raum, muss leider gesagt werden, die weit überwiegende Belastetheit der Medienberichterstattung von lobbyistischem und industriellem „Anschauungsmaterial“ ist geradezu erdrückend und in ihrer Wirkung frustrierend.

Am heutigen Punkt, an dem ganz allein das Geld die Welt regiert, Banken, Investoren, Unternehmer, Konzerne und ihre Vertreter und Lobbyisten, sind politische, rechtliche und wirtschaftliche Entscheidungen von jedem „gesunden Menschenverstand“ weitestgehend entkoppelt und produzieren in ebenso großem Stil soziale Härten. Imperialismus, Kapitalismus, desozialisierte Marktwirtschaft und Globalisierung lassen den Planeten und die Menschen ausbluten. Das liegt auf der Hand. Enormer weltweiter Leidensdruck unter der Wirkung dieser Systeme ist nicht zu leugnen. Wenn diese Systeme uns existenziell bedrohen, ist Gegensteuerung die logische Konsequenz. Können wir uns eine Welt unter Abschaffung dieser Systeme nicht vorstellen, haben wir lediglich in unserer Entwicklungsgeschichte zurückzuschauen. Frühere Hochkulturen, die durch die Macht dieser Systeme zugrunde gingen, richteten sich überwiegend stark sozial strukturiert und spirituell aus. Verbreitet war der Glaube an „Sonnengottheiten“. Das will uns etwas sagen.

Können wir Menschlichkeit für uns zurückerobern?

Wir werden in Hülle und Fülle von der Natur beschenkt werden, nachts ist es endlich wieder dunkel, wir schmecken unfassbare Aromen und riechen zauberhafte natürliche Düfte, wir bewegen uns natürlich und vorsichtig und gehen behutsam mit allem um. Romantisch wird es aber nicht, es lauern tödliche Gefahren überall und schweres körperliches Tagewerk wird zu verrichten sein, allein zum Überleben. Dies macht unser Leben kostbarer, erfüllter, lässt verrohte und abgeschliffene Emotionen in allen Facetten wieder aufblühen: Freude, Demut, Dankbarkeit, Verbundenheit, Geborgenheit, …, Angst, Sorge, Trauer,… Das von uns geschaffene und gläserne Paralleluniversum aus social networks, Apps, tweets, Smileys, Minions, Monsters, Egoshootern, 3D-Animationen von sprechenden Tieren und Aliens, bots und unendlich mehr behindernden und degenerierenden Inhalten und unsere ständige Verfügbarkeit und Belastbarkeit mit Informationen und Anforderungen ist in Wohlgefallen aufgelöst. Wir gewinnen viel verlorene Freiheit zurück, bezahlen jedoch mit stark verringerter Lebenserwartung. Besser so, als ohnehin verringerte Lebenserwartung durch immer stärker vergiftete Gesellschaft, Umwelt und Nahrung und durch Sklaverei ohne dafür reelle Deckung unserer Grundbedürfnisse zu erfahren und dafür künstlich geschaffenen Bedürfnissen zu folgen. Die meisten Alten heute, haben ohnehin kein Spaß am Altwerden, sind davon bedroht in Altenheimen zu siechen, durch Gerätemedizin ihren eigenen Tod zu überleben und schließlich in Krankenhäusern zu sterben. Altwerden gilt als unsexy.