Energie: Wesen und Unwesen

Der Energieerhaltungssatz in der Physik ist ein Naturgesetz. Vor dem Gesetz sind alle gleich! Naturgesetze gelten universell und rechtsverbindlich, sie sind keine Einzelmeinungen oder Ideen von Minderheiten.

In einem abgeschlossenen System ist die Summe aller Energien konstant. Die Gesamtenergie bleibt erhalten.

Energie ist eine Erhaltungsgröße. Das (nahezu) abgeschlossene System ist der Planet Erde. Sonnenenergie und kosmische Strahlungen dringen in das System (problemverschärfend) ein.

E=mc², die Äquivalenz von Ruheenergie und Masse, nach Nobelpreisträger Albert Einstein, bestätigt den Energieerhaltungssatz. Der sogenannte Massendefekt zeigt die Fragilität dieser Äquivalenz (Bsp.: radioaktiver Zerfall). In ihr kommt das Prinzip der Notwendigkeit von Balance zum Ausdruck, sie beinhaltet die Notwendigkeit ökologischen Gleichgewichts, denn Energie ist ganzheitlich zu betrachten, ihr kommt neben ihrer physikalischen Bedeutung vor allem auch biologische Bedeutung als Lebensgrundlage zu. Technologisch erzeugte Bewegungsenergie und Elektrizität kommen in der Gleichung nicht vor, sie ist auf unserem Planeten sozusagen gar nicht vorgesehen. Im Grunde verfügen wir über Wissen, dass wir nicht verwenden dürfen, ohne genau bestimmen zu können, welchen Ausgleich wir schaffen müssen, um Balance zu erhalten. Das ist Paradies und Geißel zugleich. Der Gleichung entspringt seit jeher der Widerstreit zwischen „Gut“ und „Böse“. Um auf einen Nobelpreisträger stolz sein zu dürfen, muss man seine Erkenntnis achten. Ganz banal ausgedrückt: Baut man eine „Windfarm“ für 200 Millionen Euro, muss man auch für 200 Millionen Euro geeigneten Ausgleich schaffen – nichts anderes! Bei Gültigkeit der Äquivalenz wird es am Ende auch genauso kommen, das steht fest, so wie es bei der Nutzung der Kernenergie und der Behandlung derer Abfälle abzusehen ist. Da die Natur für menschliches Ermessen geeigneten Ausgleichs aber unempfänglich ist, tun wir nichts anderes als gegen das höchste Schutzgut unseres Wertekanons zu agieren: Das Leben und seine Grundlagen selbst. Kein Recht kann das legitimieren. Die Windkrafttechnologie wird wegen ihrer hohen Schädlichkeit enorme Ansprüche aus dem Opferentschädigungsgesetz erzeugen, nur, Geld kann man nicht essen. Wir müssen also für ökologisches Gleichgewicht deutlich stärker eintreten, um den Erhalt der menschlichen Spezies wahrscheinlicher zu machen. Das wäre Nachhaltigkeit. Rechtliche Würdigungen hinsichtlich „Erneuerbarer“ und der WKA-Technologie bewegen sich in letzter Konsequenz auch nur auf einer Skala von Schattierungen von „Gut“ und „Böse“. Naturgesetze sind „gut“.

Aus dem Energieerhaltungssatz folgen für unser Leben wesentliche Erkenntnisse:

1.) Energie ist nicht herstellbar, nicht zu erzeugen, sie ist grundsätzlich kein Produkt menschlichen Tuns. Ebenso ist sie nicht erneuerbar oder verbrauchbar. Wir sind keine Energieverbraucher, wir setzen Wärmeenergie in die Umwelt frei.

2.) Energie kann nur transformiert werden, d. h., z. B. aus fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle kann durch Verbrennung  Wärmeenergie und Bewegungsenergie oder Wärmeenergie und Elektrizität generiert werden. Die Freisetzung von Wärmeenergie hierdurch in die Umwelt erwärmt die Erdoberfläche und die Atmosphäre. Dies führt zu zunehmend heftigeren Energieausgleichen, z. B. in Form von Stürmen und Gewittern. Energien haben grundsätzlich das Bestreben, sich auszugleichen. Ein Energieüberschuss baut sich an der Erdoberfläche auf.

3.) Energieträger und Energien sind natürlich vorhanden, Ressourcen, die als Allgemeingut gelten sollten, vergleichbar der Atemluft. Energiekonzerne verkaufen aufbereitetes Allgemeingut. Wie früher beim Trinkwasser, sollte dies besser in staatlicher Hand organisiert sein. Auch, um Energieverschwendung effektiv entgegenwirken zu können.

4.) Eine Existenz „grünen“ oder nachhaltigen Ökostroms ist eine Marketingerfindung der Energiekonzerne.

5.) Sogenannte alternative Energiequellen wie Windkraft und Wasserkraft unterliegen den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Ihre maschinelle Erschließung ist zudem bereits energieintensiv. Sie bieten tätsächlich keine effizienten Alternativen. Leider. Ihre Kapazitätsschwankungen begünstigen eine Grundlastsicherung aus Kohleverstromung und wirken einer notwendigen Dekarbonisierung entgegen.

6.) Die Erderwärmung durch Energietransformationen von Milliarden Menschen führt in Verbindung mit hohen CO²- Ausstößen und natürlichen Phänomenen wie Waldbränden und Vulkanausbrüchen, El nino und La nina, … zu dem gleichen Schicksal, das einst Dinosaurier auslöschte.

7.) Eine sinnvolle und effektive „Energiewende“ kann ausschließlich in Umkehr hinsichtlich der Energienutzung, in Verzicht und Sparen bestehen. Dies „Schwellenländern“ nahezulegen wird schwer, wenn Industrienationen hiervor seit Generationen versagen.

8.) Energiesparprodukte sind mit Rebound-Effekten behaftet. Energiesparen muss Realverzicht sein.

9.) Elektromobilität ist keine belastbare Zukunftsoption. Elektrizitätsgenerierung ist massiv umweltschädlich. Akkumulatoren verschlingen seltene Erden. Massenweise werden Endgeräte produziert, die Abwärme haben.

10.) Ständige Energieverfügbarkeit, z. B. in Form von Elektrizität, macht krank durch vielfältige Emissionen bei Transformationen, Elektrosmog, Smog, Lärm, Drehen, Blinken, …von Anlagen und durch Bequemlichkeit, Bewegungsverarmung im Alltag als Auslöser für Wohlstandskrankheiten. Zudem sind z. B. Handys nicht lebensnotwendig, sie führen wie viele elektrifizierte „Segnungen moderner Zivilisation“ zu sozialer Degeneration und intellektuellen Defiziten, auch wegen der medialen Angebote an Zerstreuung und suggestiver Indoktrination. zudem finden erhebliche Reizüberflutungen statt.

11.) Die energetische Lebenswirklichkeit heute widerspricht dem offiziellen Wertekanon, kollidiert mit Grundgesetz und Menschenrechten auf vielfältige Weise, sie ist „enkelungerecht“, verstößt z. B. gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit und greift die Würde an. In diesem Raum organisiert sich Kriminalität, insbesondere in der Windkraftbranche. Dass Energieversorger Tochtergesellschaften bilden, die Atommüll restverwalten und sich Namen geben wie „innogy“ (vgl. engl.: innocent = unschuldig, vgl. innovativ) und angeben vorwegzugehen, ist demgegenüber bezeichnend.

11.) „Brückentechnologien“ bedarf es bei Geltung des Energieerhaltungssatzes nicht, sie sind technisch ausgeschlossen, da ein Perpetuum mobile nicht existieren kann und somit auch über sie kein anderes Ufer erreichbar ist.

12.) Regionalität von Versorgung, bestenfalls Autarkie, ist erstrebenswert. Weltweiter Handel und Transport (auch von Menschen) sind kontraproduktiv (sh. CETA/TTIP).

13.) Jedweder weiterer Flächenverbrauch ist kontraproduktiv („Verbietet das Bauen!“, D. Fuhrhop). Aufforstung, Einstellung von Massentierhaltung und Monokulturanbau sind geboten. Naturvergiftung und Artensterben müssen gestoppt werden.

14.) Wirtschaftwachstum ist endlich, vergleichbar dem Tod in der Definition des Lebens („Befreiung vom Überfluss“,“Postwachstumsökonomie“, Prof. N. Paech).

15.) Sachzwänge korrigieren zwangsläufig eine ihnen entgegenstehende Politik und Rechtssprechung. Eine Frage der Zeit, der Erkenntnis und von Verantwortungsbewußtsein und Gewissen.

16.) Eine basisdemokratisch-ethische Evaluation des Gesellschaftszustands ist anbefohlen. Eine Unterlassung solcher wäre amoralisch, asozial und begünstigte Radikalisierungen. Es bedarf einer folgenden Bereinigung von Sprachgebrauch, Etikettierungen und Konsumentenwerbung.

17.) Öffentliches Interesse an Elektrizitätsgenerierung und sich hieraus ableitende baurechtliche Privilegierungen und immissionschutzrechtliche Genehmigungen kollidieren mit höheren Rechtsgütern.

18.) Die Natur ist die grundlegendste Lebensvoraussetzung, ihr gebührt der höchste Schutz. Naturgesetze gelten, sie sind auch rechtsgültig, da sie unabänderlich allgemeingültig feststehen und wirken. Naturschutz ist ein unbedingtes und nicht einzuschränkendes Staatsziel, auch unabhängig von einer Proklamation als solches.

19.) Unterlassungen und kontraproduktives Wirken im Hinblick auf hochrangigste (auch politische) Zielvorgaben (Klimaschutz, Dekarbonisierung, Artenschutz,…) beinhalten, erst recht bei bestehendem besseren Wissen vor dem Hintergrund mittleren Allgemeinwissens, in Deutschland strafbares Handeln per Definition. Rechenschaft geht im Falle politisch oder lobbyistisch motivierten Amtsmissbrauchs strafrechtlich über politische Verantwortungsübernahme hinaus.

20.) Windfarmen sind Kraftwerke in Industriegebieten, die landschaftsbildlich zwangsläufig überformen und Aussenbereiche, Rückzugsorte für Mensch, Tier und Pflanze großflächig entwerten. Ihre fortschreitende Implementierung vergrämt, bedrängt, schädigt, macht krank. Sie wirken im Sinne der Zielvorgaben und mit Blick auf die Wesenhaftigkeit von Energie kontraproduktiv und sind daher abzulehnen. Windenergienutzung ist nicht in der Lage nukleare Elektrizitätsgewinnung zu ersetzen und „verstrahlt“ ihrerseits, wie aus jeweiligen technischen und naturschutzfachlichen Gutachten in jedem Einzelfall durch Visualisierung von „Einwirkbereichen“ sofort erkennbar ist.

21.) Für jede Verwendung generierter elektrischer Energie zahlen wir einen zusätzlichen Preis, der sich nicht in Euro und Eurocent ausdrücken lässt. Dies betrifft auch viele andere Energieträger. Wir begeben uns in einen Teufelskreis, der sich nur durchbrechen lässt, wenn wir, sinngemäß und beispielhaft dazu zurückkehren, natürlich an der Erdoberfläche vorkommende Energien ohne Hilfsmittel zu nutzen: Wir waschen unsere Wäsche in wasserfallartigen Bachlaufunterbrechungen ohne Chemikalien und nutzen dabei die Lageenergie des Wassers. So etwas gibt es seit Urzeiten in Südpolen. Ursprüngliche Segelschiffe gehören auch in diese Kategorie. Mit viel Kreative geht auch viel. Körperlicher Einsatz ist wieder gefragt.

22.) Förderung, Subventionierung sogenannter Energiegewinnung und -verwendung in bisheriger Form ist nicht überwiegend heilsbringend, selbst in humanitärer Absicht nicht.

23.) Mutter Erde, die Natur, Untertan zu machen und sie industriell energetisch auszubeuten wird ihrer existenziellen Bedeutung und der Aufgeklärtheit des 21. Jahrhunderts nicht gerecht. Bereits ihre biologische Resonanz weist darauf hin: Pest, HIV, Ebola, Multiresistenzen, … Nun treten wir in die physikalische Resonanz ein: Klimawandel, Dürren, Fluten, Hagel, Stürme, … Bei Eintritt weiterer chemischer Resonanz, neben Ozonloch, saurem Regen,“Versüßung“ der Ozeane durch Schmelze, … droht das Leben von Pflanzen und Säugetieren, auch des Menschen, weltweit zu erlöschen. Es wirken „Selbstreinigungskräfte“ nicht zu unserem Vorteil, unbeherrschbar und aufgrund verlorener Balance, ökologischen Gleichgewichts. Energie ist ein ökologisches Regulativ: Verschwendung und überproportionaler Gebrauch bewirken verzögert höhere Sterblichkeiten. Fluch statt Segen.

24.) Die Menschen sehen, spüren, realisieren die Bedrohung und organisieren sich. Noch ist ehrliche und beherzte Steuerung möglich.

25.) Die Versicherer sind auf Elementarschäden eingestellt, die Kunden zahlen. Es sind jedoch die Verursacher zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

26.) Wenn Notlügen erlaubt sind, dann kommt auch der Zeitpunkt derer Richtigstellung für alle Beteiligten. Lügengebäude stürzen immer ein.

27.) In letzter Konsequenz ist von rechts wegen legitim, eine neue Weltordnung zu verlangen und sie wird verlangt. Das ist nicht größenwahnsinniger, als Politik und Energiekonzerne handeln, solche ist ein Sachzwang. Sie sind demgegenüber ethisch im Nachteil.

28.) Es liegt keine Intoleranz gegenüber Andersdenken vor. Andersdenken ist vor der Gültigkeit von Naturgesetzen irrelevant.

29.) Wirtschaftspolitische Erwägungen in Brüssel, Berlin, Hannover und Vörden werden sich dahingehender Prüfung unterziehen müssen. Das kommt.

30.) Summarisch ergibt sich, dass eine politisch forcierte und verwaltungsrechtlich festgestellte Notwendigkeit zur Herstellung substanziellen Raums für die WKA-Technologie verfassungsrechtlich unhaltbar ist. Damit existiert per Iststand bereits eine beträchtliche Anzahl politisch Verfolgter in Deutschland.

31.) Die menschlich verursachten Umwälzungen in der Umwelt sind von zu hoher Progredienz, als dass noch jahrelang die Welt „für eine Scheibe“ erklärt werden könnte.