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18.07.2017 Ach, Herrje, auch das noch, … (Teil 1 und 2)

1

Die UNO, die nicht in dem Verdacht steht Herrn Trump zu mögen, proklamiert:

Es hat in den vergangenen 20 Jahren definitiv keinen menschenverursachten Klimawandel gegeben. In den letzten 10 Jahren ist die mittlere Erdtemperatur um 0,5 Grad Celsius gefallen.

Das stößt vor den Kopf.

Also, der Mensch hat keine Veränderung verursacht, kann nichts aufhalten und braucht auch nichts aufhalten. Das sog. 2-Grad-Ziel erreicht sich von alleine oder auch nicht. Es ist wie es ist, dem sind wir ausgeliefert. Oh Schreck, so wie jeder Meteorologe unterschreibt: Das Wetter und das Klima sind nicht- linear chaotische Systeme, die auch Physik einer Unordnung unterwerfen.

Es ist gut, wenn man sich vorm Einkaufen informiert. Besser jedenfalls, als sich vom Landwind wegblasen zu lassen. Viel Spaß mit dem Industriemüll!

Es ist wohl ein sehr perfides Geschäftsmodell, wenn vorher nichts bewiesen ist, Panik geschürt wird, um ein Bedürfnis zu schaffen, ein Produkt zu verkaufen, das nichts als Schaden macht und am Ende ist das Ziel automatisch erreicht oder auch nicht, nachweisen wird es erstmal keine Sau. Na dann, Houdini lässt grüßen.

2

Nachhilfe in Physik zum Thema Akustik: Der böse, böse tieffrequente Schall der Anlagen wird unter 8 Hz weder gemessen, noch verlangen Normen das. Die Impulshaltigkeit (entsteht durch Druck zwischen Rotorblättern und Turm) wird in den bisherigen Messmethoden nicht hinreichend abgebildet und die Wirbelstraßen der Anlagen wirken für den Schall wie Lautsprecher. Aha, die Bürger Campemoors können sich bereits nach Plätzen in der Onkologie umsehen, das Moor dürfte bereits im A…. sein. Was ist mit den Verantwortlichen?

 

04.07.2017 Kommentar zur Baustellenbesichtigung in Vörden

Wenn eine Person, weil sie auf einer öffentlichen Veranstaltung angemessen für ihre begründete Überzeugung eintritt, unhaltbar als irgendwie radikal angesehen und des Platzes verwiesen wird, dann sagt das etwas über Demokratieverständnis. So geschehen an Anlage Nr. 5. Ein Grund mehr, um aufzuhorchen:

Ach, wie schön ist Panama.

Niemand kann es den Bewohnern des Außenbereiches ländlichen Raumes, die in einem beschaulichen Ort groß geworden sind, verdenken, wenn riesige Großtechnologie eine enorme Faszination auf sie ausübt. Leider benötigt Großtechnologie besonders viel Schmierstoff. Viel Schmierstoff ist Gift für Mensch und Moor.

Und so kommt es, dass die Flächensicherung und die Stimmungsmache lief, wie geschmiert und die Kommune über ihre Bürgerstiftung profitiert.

Kluge Köpfe ahnen aber, die Medaille hat auch eine Kehrseite.

Das Baugesetzbuch wendet sich in § 35 u. a. an den Kommunalrat mit der Zielsetzung und dem Auftrag, den Außenbereich vor Zersplitterung und technologischer Überformung und als Naturressource für Mensch und Tier und für kommende Generationen zu schützen. So verlangt es auch das Grundgesetz, Art. 20 a. Das beinhaltet den Schutz vor Industriebauten. Für Windkraftanlagen macht es die Ausnahme, dass diese bei zwingendem öffentlichen Interesse errichtet werden können.

Ein zwingendes öffentliches Interesse kann außerhalb einer Notstands-Gesetzgebung aber nur dann gegeben sein, wenn es nicht elementare Schutznormen unerfüllt lässt. Dieses Manko liegt hier jedoch vor.

Zum einen wird der Gesetzeszweck des § 35 BauGB damit nicht erfüllt, zum anderen existieren drastische Gesundheitsgefährdungen, die mit § 5 BImSchG (Vorsorge) nicht in Einklang zu bringen sind. Darüber hinaus kollidiert die Maßnahme mit dem BNatSchG, dem TierSchG, der ArtSchV, der Aahus-Konvention, dem Grundgesetz in mehreren Art. und mit einzelnen Menschenrechten. Dadurch dass Windparks kein CO²-Äquivalent einsparen können, weil sie keines produzieren und dies nur woanders möglich ist, darauf aber kein Einfluss besteht, sind sie vor Ort einzig und allein eine ökologische Belastung und eine Maschinerie zur Umverteilung von Vermögen.

Selbstverständlich hat ein Kommunalrat in Ausübung seiner Sorgfaltspflicht und vor dem Gewissen eine Prüfungstiefe herzustellen, die eine Aussage darüber zulässt, ob eine politische Richtungsentscheidung von oberhalb verfassungsgemäß umsetzbar ist oder nicht.

Beispiel Infraschall:

Der technische Infraschall von Windkraftanlagen ist zwar mit natürlichem Infraschall in der Umwelt („Meeresbrandung-hahaha“) vergleichbar, weist jedoch eine Struktur auf, die in Qualität und Quantität, also auch in ihrer Intensität, nie zuvor freigesetzt wurde. Das hat Folgen.

Zum Vergleich:

Der natürliche Infraschall von Wellengang ist in 1500 km Entfernung noch messbar. Ein Vulkanausbruch verursachte bereits Infraschall, der die Erde 2,5-fach umrundete. Wale kommunizieren problemlos per Infraschall über 10.000 km. Urwaldaffen markieren ihr Revier per Infraschall kilometerweit. Das Rauschen von Blättern ist immer begleitet von Infraschall und er entsteht an jeder Hausecke. Soweit, so gut. Der Mensch lebt bestens mit natürlichem Infraschall.

Der Mensch lebt auch mit technischem Infraschall grundsätzlich nicht schlecht. Verkehrslärm beinhaltet Infraschall, Industriemaschinen verbreiten Infraschall, das Auto tut das und auch der Kühlschrank. Technischer Infraschall existiert verbreitet. Allerdings gibt es keinerlei Grundlage dafür, davon ausgehen zu dürfen, er sei gesundheitlich unschädlich, das Gegenteil ist der Fall, er macht krank. Die Krankheiten, die er verursacht, nennt man Technopathien.

Im Gegensatz zu einer Windkraftanlage ist ein Auto, ein LKW oder ein Kühlschrank üblicherweise nicht mit einer Nennleistung von 3,2 Megawatt ausgestattet. Wenn also eine Anlage, wie gehört, einen Wirkungsgrad von 33% hätte und hierunter ihre Nennleistung erreichte, dann benötigte sie 9,6 Megawatt Windenergie. Sie würde also 6,4 Megawatt an anderen Emissionen, als die gewünschte Elektrizität, freisetzen. Das wäre das Zweihundertfache von der Schallenergie eines Open-Air-Konzertes mit rd. 30.000 W (pro Anlage x 36!). Dass diese Emissionen ausgesprochen nicht in Dezibel zu hören sind, sollte alarmieren. Es ist Strahlung. Gegen Infraschall kann bauseitig nicht gedämmt werden.

Technischer Infraschall von Windkraftanlagen zeichnet sich besonders durch die sog. Amplitudenmodulation aus, jede Anlage besitzt eine eigene Signatur, die bis oberhalb von 20 km Radius um die Anlage messbar ist. Windparks stören den Radar von Flughäfen, sie stören medizinische Geräte und den Richtfunk und natürlich stören sie Organe aller Organismen in ihrer Umgebung. Daher spricht man bezüglich der Tierwelt von der Vergrämungswirkung von Windparks.

Am Menschen medizinisch nachgewiesen sind Störungen der Hirnfunktionen, was psychische Krankheiten auslösen kann, Störungen von Sinnesorganen, von Herz-Kreislauf-Organen und der Nieren. Diese Nachweise bekleckern die verantwortlichen Wissenschaftler aber nicht mit Ruhm, denn sie weisen nach, was evolutionsbiologisch eine Gewissheit ist.

Immer wenn es in der Umwelt von Organismen zu erheblichen Veränderungen von Einflüssen kommt und erhebliche Einflüsse neu entstehen, dann bestehen nur zwei Optionen:

a) Flucht, bzw. Vertreibung. Bei der Menge installierter Windparks wird  es in Deutschland dann schon eng.

b) Adaption durch Mutation und Selektion über mehrere Generationen (also Krankheit und Tod oder Überleben innerhalb der Einflüsse).

Es ist also als mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Windfarm insgesamt verbreitet – und je nach Nähe zu ihr – zu zunehmenden Krebserkrankungen, psychischen Krankheiten, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krankheiten an Sinnesorganen führen muss. Jedenfalls besteht nicht einmal die Möglichkeit, dass die Anlagen nicht krankmachen würden.

Das ist nur ein Beispiel. Die Emissionen von Windparks sind aber multifaktoriell, dass heißt, sie sind nicht anhand segmentierter Gefälligkeitsgutachten zu bewerten, sondern sie müssen interdisziplinär-ganzheitlich erhoben und beurteilt werden, ansonsten ist eine Verhältnismäßigkeit der Maßnahme ohnehin keinesfalls darstellbar. Bisher ist dieser berechtigte Anspruch unerfüllt.

Sollten die Bürger der umliegenden Orte mehrheitlich tatsächlich bereit sein die hohen Risiken in Kauf zu nehmen, weil sie glauben wollen, es wäre etwas Gutes, es schütze das Klima (was nachweislich nicht der Fall ist) oder es ihnen wegen anderer Defizite oder Naivität irgendwie nicht existenziell bedeutsam erscheint, dann berechtigt sie das nicht dazu, abzuerkennen, dass Opfer definitiv existieren müssen.

Was tatsächlich präsentiert wurde, das ist zum einen und von Anfang an überflüssiger Industrieabfall, der nur zu einem Bruchteil tatsächlich recyclingfähig ist, zum anderen geschulte Rhetorik, Propaganda, über jede Kritik erhaben, wegen einer utopischen Zielvorgabe, ein illegales Pyramidenspiel.

Noch ein Wort zum Umweltschutz:

Die Feuerwehr weiß es, brennende Anlagen – und die gibt es mehr als genug – können nur kontrolliert abbrennen. Mit ihnen fackelt das Moorschutzgebiet ab.

21 Vögel sterben durchschnittlich an einer Windkraftanlage jährlich. Das sind „anlagensensible Arten“. Zu dumm, dass es auch seltene Arten sind. Dafür gibt es artenschutzrechtliche Ausnahmen vom Tötungsverbot nach § 45 VII BNatSchG. Ausnahmen sind aber nicht die Regel. Die Ausnahmen in Niedersachsen betragen von 2011 – 2016 95%, sie sind also rechtswidrig inflationär erteilt. Das Ganze in einer Hauptvogelzugroute, 13 km vor dem Natura2000-Gebiet Dümmersee, in der die durchschnittliche Tötungsrate gut dreifach so hoch ist, das Ergebnis kann sich jeder ausmalen: Ausrottung!

Die Avifauna, das sind auch Fledermäuse, auch hier seltene Arten. Sie erleiden an den Rotorblattspitzen (300 km) tödliche Barotraumata, Was also die gepriesene „Batbox“ und das Gondelmonitoring in 150 m Höhe an der Nabe bringen kann, um das zu erwägen, braucht es wenig Phantasie, wenn man weiß, wo Insekten sich normalerweise sammeln.

Beim Eiswurf der Anlagen handelt es sich nicht um Softeis, es ist potentiell tödlicher Beschuss. Eine Unwuchterkennung ist keine Eiserkennung. Die Rotorblätter sind nicht beheizbar. Es besteht bei Vereisung im Umkreis von ca. 450 Metern akute Lebensgefahr – auch auf öffentlichen Wegen, dem Jakobsweg/Pilgerweg zum Beispiel.

Auf entsprechende Anfrage per E-Mail kann eine Vielzahl von Studien und Literaturnachweisen hierzu bereitgestellt werden. Auch persönliche Referate und gemeinschaftliche Aktionen sind im Angebot. Das Angebot ist offenbleibend, solange sich der Wind nicht dreht.

 

P.S.: Persönlich bin ich sehr schockiert, es mag an meinem medizinischen Fachwissen oder an meinem fachlichen Rechtsverständnis (Das Grundgesetz basiert auf Naturrecht, also Naturgesetzen) oder meiner Naturliebe liegen. Gegen eine eingeschworene Gemeinschaft habe ich auch nicht das Geringste einzuwenden, sie ist gut, wenn ihre Ziele gut sind. Ich wünsche Allen von ganzem Herzen, dass sie nicht im „falschen Film“ sind. Toitoitoi. So einsam ich auch dastehen mag, ist meine Überzeugung begründet und felsenfest und ich kann auch nicht daran zweifeln, dass mir die Entwicklungen der kommenden 20 Jahre recht geben wird. Sollte ein menschengemachter Klimawandel stattfinden und wichtige Zeit wäre vergeudet, weil effiziente Maßnahmen von ineffizienten Maßnahmen unterdrückt werden, dann wird die kommende Generation eine Erklärung verlangen, dass muss wirklich jedem klar sein. Sie wird fragen, wie wir so doof sein konnten, zu glauben, dass wir Verbraucher sind, obwohl wir alles doch nur verwenden, also von einer Form in eine andere Form bringen. Kein Müll und keine Energie, die in jedem Produkt steckt, ist je entsorgt. Wir schütten uns, das Grundwasser, die Ozeane, den Boden, die Luft, die Pflanzen und einfach alles voll mit Akkumulationsgiften, wollen aber „bio“ essen?  Vor lauter Ahnungslosigkeit, was unser Leben ausmacht, nämlich seine Grundlagen, pflanzen wir Wälder aus Windkraftanlagen, anstatt aus Bäumen – Entschuldigung, das ist behindert. Diese Degeneration einer kommenden Generation zu erklären wird hart. Um das abzumildern, ist Handeln Pflicht. Umso härter es heute ist, desto weniger hart wird es in der Zukunft. Es ist Verantwortung.